Raumdüfte oder das Design für Moleküle.

Raumdüfte sind subtile Botschafter. Vielleicht präziser noch als Auge und Gehör lassen uns ätherische Öle den Charakter eines Raumes erfassen, selbst wenn die Aromen unterhalb der Wahrnehmungsschwelle liegen. Das Gleiche gilt für portable Düfte, die uns stilvoll im Auto und auf Reisen begleiten und auch dort ein Gefühl von Sicherheit und Hygiene vermitteln sowie durch besondere Naturöle nachweislich das Immunsystem stärken. Neue Designs, nützliche Features und nachhaltige Wachse sind unsere Themen. Und wussten Sie, dass es Duftkerzen nicht nur heiß mögen? Mehr Insider-Infos im Interview mit einem Interior Designer.

Duftkerzen – nachhaltig, vegan und neue Designs

Duftkerzen werden mit einer Melodie im Raum verglichen, deren sanfte Kraft Erinnerungen wachruft: an frisch gewaschenes Leinen, an eine Blumenwiese oder schmeichelnde Momente, die wieder erfahrbar sind. Doch nicht nur der exklusive Duft, sondern auch die Präsentation ist Teil dieser besonderen Magie, etwa wenn die Kerzengehäuse aus geschliffenem Kristallglas sind, gesehen bei Julia Crystal, oder wenn das Designhaus Versace in Zusammenarbeit mit Rosenthal eine kostbare Porzellan-Duftkerze aus Sojawachs entwirft, die das eigene Luxusparfüm enthält. Sojawachs setzt sich bei Duftkerzen als umweltfreundlichere und vegane Alternative immer stärker durch. Viele Neuheiten, darunter auch die Raumduft-Magnete mit feinen Kräuteraromen von Engels Kerzen, die man dekorativ am Kühlschrank befestigen kann, gehen vom herkömmlichen Paraffin auf Erdölbasis ab und verwenden rein pflanzliches Wachs.

Julia Crystal Glass Factory
Duftkerzen von 1 Krosno Glass, 3 Dekocandle, 4 Ambientair / 2 Versace Tischlicht von Rosenthal

Parallel greifen Hersteller wieder mehr auf das gute alte Bienenwachs zurück, bei Bornn im wiederverwendbaren Emaille-Gefäß. Bei Ambientair trägt die Verwendung von natürlichem Pflanzenwachs zum besonderen Dufterlebnis bei. Spannend sind außerdem die neuen, öko-zertifizierten Wachs-Mischungen – so verwendet beispielsweise Vance Kitira für seine Duftkerzen eine einzigartige Rezeptur aus Kokosöl und Reiskleie. Blomus wiederum verzichtet bei seinen Duftkerzen in Marmorgefäßen, erhältlich in verschiedenen Steinfarben, auf Palmöl, wodurch die Kerze außerdem besonders rußarm brennt. Wer es geradliniger im Design mag, findet bei den Kreationen von Camilla Schram, Gründerin des dänischen Labels Humdakin, herrlich duftende Puristen im Glas, frei von Paraffinen, Petroleum, tierischen Produkten und Gentechnik. Im Kosmos der Nachhaltigkeit und des bewussten Lebens haben sich Duftkerzen damit einen neue Position erobert. Neben den olfaktorischen und visuellen Reizen, die Entspannung und Ästhetik vermitteln, steht bei dieser Generation der Duftkerzen die Umwelt- und Gesundheitsverantwortung stark im Fokus, wobei auf entsprechende Inhaltsstoffe geachtet wird, auch solche ohne negative Effekte auf Allergiker.

Bornn
Humdakin
Duftkerzen von 1 Woodwick, 2 Blomus, 3 Ashleigh & Burwood, 4 Le Chatelard 1802, 5 Vance Kitira / 6 Engels Kerzen Duftmagnet

War die Beduftung von Räumen ursprünglich auch ein Ausdruck der Wertschätzung dem Gast gegenüber, erfüllen Raumdüfte heute einige Funktionen mehr. Wie steil ihre Karriere als Wohnaccessoire ist und wie man sie wirkungsvoll inszeniert, erklärt im Interview Interior Designer Clemens Hummel in seinem Showroom P22 Interior Design in der Frankfurter Innenstadt, wo er mit seinem Team die Einrichtung von Häusern und Wohnungen plant.

Herr Hummel, die stilvolle Präsentation von Düften hat eine lange Tradition. Was macht Raumdüfte heute so beliebt?

„Die Zeiten, in denen Raumdüfte eine dringende Notwendigkeit waren, sind glücklicherweise vorbei. Früher verglühten seltene Harze und Gewürze in kostbaren Gefäßen, um mangelnde Hygiene zu vertuschen. Schon damals waren sie ein reines Luxusprodukt, denkt man zum Beispiel an die ausgefallenen Potpourris des 18. Jahrhunderts aus feinstem Sèvres-Porzellan. So wie ein passendes Parfum den Charakter des Trägers hervorhebt, können über Kerzen oder Glasflakons eingesetzte Düfte das Ambiente und Wohlbefinden im Zuhause unterstützen. Heute geht es nicht mehr wie in früheren Zeiten um Hygiene, sondern um den unbewussten, subjektiven Eindruck von Sauberkeit, den angenehme Düfte auslösen können. Düfte sind mächtig. Ebenso wie ein kaum wahrnehmbarer Duft das Auftreten eines Menschen beeinflussen kann, geschieht das auch mit einem Raum.“

Clemens Hummel, P22 Interior Design, Frankfurt am Main

Welche Trends bemerken Sie?

„Gefragt sind unterschwellige Düfte. Weniger ist mehr, nichts Aufdringliches, was einem gleich beim Eintreten in den Raum überfällt. Auch geht alles hin zu ökologisch vertretbaren, natürlichen Ingredienzen. Das kann etwa eine Duftkerze auf Basis von feinstem Bienenwachs sein oder Gefäße aus Kristallglas oder handgemachter Keramik, die mit naturbelassenen Ölen gefüllt sind. Billige, künstlich hergestellte Essenzen und schräge Duftkompositionen haben Raumdüfte lange verunglimpft. Wer Design und Qualität wertschätzt, findet inzwischen eine große Auswahl bester Manufaktur-Duftkerzen und Diffuser, die ein tolles Statement im Interior Design darstellen.“

Ihr Favorit?

„Duftkerzen! Denn sie finden in den eigenen vier Wänden überall ihren Platz und können ausdrucksstark inszeniert oder alternativ dezent verborgen werden, beispielsweise in einem Blumengesteck, was auch mit einem Raumduft-Flakon gut aussieht. Spitzenerzeugnisse sind zwar überraschend kostspielig, werden aber zumeist auch mit Deckel geliefert. Man kann also bei Bedarf auf den Duft verzichten, und, was viele vergessen: Auch unangezündet verströmt eine hochwertige Kerze ihren Duft. Tipp: Nur so lange brennen lassen, bis die Wachsstelle flüssig geworden ist, das olfaktorische Erlebnis hält dann lange an.“

Aquanova
Ichendorf Milano

Raumdüfte: gesunde Luft, gesundes Zuhause

Man schätzt sie schon länger als Wellbeing-Accessoires: Glasflakons mit reinem ätherischen Öl, das über Duftsticks aus Bambus, Rattan oder Edelhölzern verströmt wird. Aus der Aromatherapie weiß man, dass viele der hochwertigen Öle antimikrobiell wirken und so die Keimbelastung in der Raumluft deutlich reduzieren, Zitrus- und Weißtannenöl beispielsweise. Wo immer Ansteckungsgefahr lauert, haben sie deshalb gerade Hochkonjunktur. Ein guter Grund mehr, sich unter den neuen, stilvollen Raumdüften umzuschauen, die wir bei House Raccoon, Menza und Manulena entdeckt haben – mal sind diese vom geometrischen Vokabular inspiriert, mal skulptural wie eine Vase aus Künstlerhand, dann wieder sind es von historischen Likörflaschen abgeschaute Flakons, etwa bei VGnewtrend. Wie gemacht für eine experimentelle Inszenierung an einem besonderen Rückzugsort, sind die Entwürfe der italienischen Designerin Cristina Celestino für Ichendorf Milano aus mundgeblasenem Borosilikatglas, wie es auch für Glasgeräte im Labor verwendet wird – so klar auf den (Funktions-)Punkt gebracht, so zeitgenössisch in einem überraschenden Design. Opulenter ist der Raumduft der Künstlerin Corry Ammerlaan van Niekerk für Artihove Regina. Hier wird der Flakon mit einer Leuchte im Inneren der filigran durchbrochenen Metallkugel zum atmosphärischen Tischobjekt.

Raumdüfte von 1 Manulena, 2 VGnewtrend, 3 Artihove, 4 House Raccoon, 5 Menza Living, 6 Cerería Mollá 1899

Smarte Aroma Diffuser

Präziser und zielgerichteter sind die Duftmoleküle mit elektronischen Aroma Diffusern zu modulieren: Ultraschall für die Kaltdiffusion ist hierbei die effektivste Art der Verteilung im Raum. Solche Kleingeräte, die zugleich als Luftbefeuchter dienen, benötigen mit ätherischen Ölen versetztes – destilliertes! – Wasser und eine Steckdose, um das Gemisch über feinsten, kühlen Nebel zu verteilen. Manche Geräte mit dieser sehr leisen Vernebelungstechnik haben LED-Funktionen für wechselnde Farbenspiele, gesehen bei Sense & Fragrance und – im noblen Blütenblatt-Design – bei Cerería Mollá, und können so auch als behagliche Lichtquelle und zur heilsamen Lichttherapie verwendet werden. Hersteller Ipuro bietet eine Reihe von weiteren smarten Zusatzfunktionen, etwa eine Fernbedienung, oder, wie bei seinem Miniatur-Aroma Diffuser für Reise und Büro, ein USB-Kabel zum Aufladen.

Ipuro
Cerería Mollá 1899
Mr & Mrs Fragrance

Bei dem Aroma Diffuser von Maison Berger regelt ebenfalls eine Fernbedienung das Dufterlebnis. Wie die gefühlte Melodie eines Duftes tatsächlich mit Musik vollendet werden kann, demonstriert die coole kleine Figur von Mr & Mrs Fragrance, die im Aroma Diffuser einen Bluetooth-Lautsprecher integriert hat.

Aroma Diffuser von 1 Yankee Candle, 2 Sens & Fragrance, 3 Maison Berger

Achtsames Interior: Revival der Räucherstäbchen und Duftöle

Sind Räucherstäbchen nicht Hippie? Vor allem durch den Yoga-Boom und die derzeit so beliebten Achtsamkeits- und Meditations-Apps erleben Duftstäbchen und Duftöl-Papiere, wie aus der Naturkosmetik-Linie von Maroma, eine Renaissance, ebenso werden jetzt wieder gern Harze und Blüten auf Kohle geräuchert. Da kommen die neuen Räucherstäbchenhalter – bei Ashleigh & Burwood findet man sie aus Keramik im Marmorlook – genau richtig. Bei den Räucherstäbchen von Boles D’Olor ist der Deckel der Verpackung zugleich die Abbrennhalterung, wie praktisch. Die Räucherspiralen von Shoyeido mag man besonders über viele Stunden im Sommergarten. Von Hibi gibt es japanische Duft-Streichhölzer, die einige Minuten wie ein entspannendes Räucherwerk abbrennen und ein natürliches Aroma verbreiten, auch im Schlafzimmer.

Hibi

Für die Aufnahme von ätherischen Ölen hat Aquanova eine klassische Stein-Duftschale mit Deckel entworfen, die in Bad und Spa Ruhe in den Raum bringt und die Aromen lange abgibt. Neu von Linari sind die stilvoll designten Duftträger aus Carrara-Marmor oder eleganten Hölzern, bei denen ein Veloursfaserstoff im schützenden Aluminiumring das Duftöl aufnimmt. Bestens funktioniert dieses Prinzip der Raumbeduftung natürlich auch mit dekorativen Duftanhängern aus rauer Keramik, von denen Chando eine Auswahl fürs Interior bietet.

1 Hammam Duftsteine und -öl von Aquanova / 2 Shoyeido Incense Räucherspirallen-Set / 3 Parfümierte Blätter von Maroma / 4 Boles d’Olor Räucherstäbchen / 5 Duftanhänger von Chando / 6 El Puente Räucherstäbchen / 7 Linari Base für Raumdüfte / 8 Räucherstäbchenhalter von Ashleigh & Burwood

Für Interior Designer Clemens Hummel gibt es bei Raumdüften keine Beliebigkeit. Sie taktisch als Stimmungsmacher und dekorative Stilaussage einzusetzen, sieht er als Kunst.

Herr Hummel, was sind aus Ihrer Erfahrung die besten Standorte für Raumdüfte?

„Strategisch sinnvoll ist natürlich der Empfangs- und Wohnbereich, oder auch nahe der Badewanne zur Entspannung. Im Toilettenraum verzichten viele aus Sicherheitsgründen auf brennende Kerzen, die lange unbeaufsichtigt sind, dort nimmt man besser einen Aroma Diffuser. Im Esszimmer oder auf dem Kaffeetisch sehe ich eher keine Düfte, das lenkt nur vom kulinarischen Genuss ab. Viele kennen aus großen Büros, Ladengeschäften und Luxushotels eigens komponierte Signature-Düfte, die über die Klimaanlage ausströmen, um etwa Fremdgerüche, die auf menschlichen Stress hindeuten, zu überdecken. Wer einen Duft für das Homeoffice möchte, sollte sich an diesen Kreationen beim Einsatz von Diffusern oder Raumsprays orientieren – frisch, wachmachend und beruhigend, das heißt, mit aromatischen Noten von Zitrus und Minze. Auch hier gilt wieder: weniger ist mehr. Ein Duft, den wir nicht bewusst wahrnehmen, wirkt trotzdem!“

Sind Duftkerzen und Diffuser eigentlich Einzelgänger?

„Die sind durchaus gesellig, wenn man so will. Man kann sie sehr gut in Kombination mit anderen schönen Objekten dekorieren, beispielsweise auf einem Sideboard oder Couchtisch. Ansprechend sind besonders Gruppen von Objekten mit abwechslungsreicher Form. Verschiedene Höhen sind dabei immer gut, vielleicht mit einem gemeinsamen Material- oder Farbthema.“

Mr & Mrs Fragrance
Steamery

Textildüfte: wenn es wie frisch gewaschen riecht

Wie belebend ist das, wenn der Kleiderschrank beim Öffnen einen frischen Duft verströmt! Schon unsere Großmütter kannten einige Tricks, um kleine Räume, Koffer und Schubladen zu beduften, von denen das Duftkissen mit echten französischen Lavendelblüten der wohl bekannteste Textilduft ist. Hersteller Le Chatelard pflegt seit seiner Gründung im Jahr 1802 diese Tradition. Durance füllt Kompositionen in Duftkissen, deren Aromen durch ein Naturgranulat nach und nach freigegeben werden. Wer mag, kann den Kisseninhalt auch mit dem Staubsauger aufnehmen und so beim Reinigen der Teppiche die ganze Wohnung beduften. Gefragt ist neuerdings nostalgisches Schrankpapier, wie es in England und Frankreich beliebt ist. Castelbel bedruckt duftendes Schrankpapier mit Rosen und anderen zarten Blüten. Modernste Variante sind kleine Duftkarten aus Papier, perfekt am Kleiderbügel, etwa von Mr & Mrs Fragrance. Geheimtipp: Mit dem Duftspray von Steamery lassen sich Textilien, auch Aktivkleidung, Schuhe und Taschen schonend auffrischen, was weniger Waschen bedeutet und die Umwelt freut. Hier rückt man mit aktiven Bakterienkulturen lästigen Gerüchen zu Leibe.

1 Castelbel Duftpapier / 2 Durance Duftkissen / 3 Duftsäckchen von Le Chatelard 1802
Wijck

Raumsprays für schnellen Duft

Raumsprays sind die akute und praktische Möglichkeit, Wohnräume und den Arbeitsplatz mit Aromen aufzuladen, die uns unterstützen und entspannen, zwei bis drei Pumpstöße genügen. Aus den Niederlanden kommen jetzt originelle Raumsprays mit frei komponierten, stadtorientierten Düften: „Berlin“ mit Zedernholz als Basisnote, für „London“ soll unter anderem Black Tea den duftpsychologischen Trigger setzen. Hersteller Wijck punktet hier außerdem mit recycelten PET-Flaschen, die es auch für die (Städte-)Reise gibt, womit sich der thematische Kreis schließt. Die klassischeren Raumsprays in schlanken Glasflakons des Familienunternehmens Lothantique lassen uns wiederum glauben, genau wie die feinen Sprühnebel von My Fragrances, in Lavendelfeldern und exotischen Landschaften zu verweilen.

Raumsprays von 1 Lothantique, 2 Ambientair, 3 Wijck, 4 My Fragrances

Raumdüfte für eine mobile Gesellschaft

Es gibt eine Vielzahl von Düften, die lösen ein fast archaisches Gefühl von Heimat, Ankommen und Sicherheit aus, das limbische System im Gehirn lässt sie uns so wahrnehmen. Sind wir unterwegs, im Auto, in der Bahn oder im Hotelzimmer, sehnen wir uns nach diesen vertrauten Düften, meist ganz unbewusst. Daher sind portable Düfte, Duftstecker und Duftanhänger, aber auch die trendigen Autodüfte, die durch die Belüftung aktiviert werden, so etwas wie unsere „Tankstelle“ für Heimat, Sicherheit und das so elementare Gefühl von Sauberkeit.
Extravagante Designs gibt es von Maison Berger und – wunderschön, als meditative chinesische Berglandschaft mit aufgehender goldener Sonne – von Chando.

Autoduft von 1 Chando, 2 Maison Berger

So riecht die Zukunft

Wenn es um die aufregendsten Design-Innovationen für unseren auf Wellbeing und Gesundheit konzentrierten Lifestyle geht, hätten der Diffuser Ipuro-„Air Pearls“ für die Steckdose und der schlanke, batteriebetriebene Bloomy Lotus „Pebble“ Spitzenplätze verdient – kubistisch, minimalistisch der eine, wie ein vom Meer glattgestreichelter Kieselstein der andere – beide mit Hightech ausgestattet, beide gemacht für ein bewusstes Leben und die achtsame Pflege des Ichs. Welche globalen Veränderungen uns derzeit begegnen und wie Designer bereits darauf reagieren, lässt sich feststellen. So gibt es von Bloomy Lotus die weltweit erste Negativ-Ionen-„Halskette“, die batteriebetrieben die Verwendung von ätherischen Ölen ermöglicht und die Umgebungsluft des Trägers im Ionenaustausch effizient „filtert“. So bewegt sich der Mensch in einer gefühlt sicheren, duftenden Blase, geschützt vor Allergenen, Rauch und Staub – ein Modell, das Zukunft hat.

Bloomy Lotus
1 Air Pearls und Diffuser-Stecker von Ipuro / 2 Portabler Aromatherapie-Diffuser von Bloomy Lotus

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