Cosmic Trip.

Unendliche Weiten, ferne Galaxien. Keine Frage, der Weltraum übt seit jeher eine enorme Faszination auf uns aus. Vor allem Filmemacher und Set-Designer haben im Laufe der Zeit dafür gesorgt, dass wir umso mehr vom Leben in anderen Sphären träumen. Nun hält das All endlich Einzug in den Alltag. Für den Herbst/Winter 2016 setzen die Designer auf spiegelnd-geradlinigen Futurismus und sorgen damit bei uns für intergalaktische Begeisterungsstürme.

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  • 1 Wanduhr von Andrea House
  • 2+3 Tischlampe und Spiegel von Eichholtz
  • 4 Beistelltisch von Mejd Studio
  • 5+6 Vasen von Orrefors und Bomma
  • 7 Kissen von Iittala

Zuhause in einer anderen Galaxie
Vor allem im Interior Design sind der Vorstellungskraft in dieser Saison keine Grenzen gesetzt. Glänzende Spiegel-Oberflächen finden sich von der Lampe über die Uhr bis hin zum Beistelltisch beinahe überall. Das setzt nicht nur uns als Person eindrucksvoll und auf völlig neue Weise in Beziehung zum Raum, hier entfaltet sich auch gekonnt das Spiel mit Form und Licht. Kurzum: Es geht um den Bruch mit dem Geradlinigen und unserer konventionellen Wahrnehmung. Oberflächen werden so angeordnet, dass sie den Blick beinahe ins Unendliche verlängern und neue Perspektiven zeichnen. Gleichzeitig entsteht durch die verschiedenen Lichtreflexionen, der Eindruck von Wärme, wo sonst eher kühle Materialien vorherrschen. Selten schienen Aluminium und andere Metalle so warm und einladend.

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  • 1 Ohrringe von Sweet Deluxe
  • 2 Halskette von Alessi
  • 3 Gießkanne von Philippi
  • 4 Uhr von Georg Jensen
  • 5 Vase von Byfly
  • 6 Deko-Ananas von Bloomingville
  • 7 Ring von Mint Sweden

,,Ich hol dir die Sterne vom Himmel” Kosmisch schöner Schmuck!
Auch in Sachen Accessoires kommen wir in dieser Saison nicht am Weltraum und dem futuristischen Design vorbei. Egal ob es um die klassische Armbanduhr geht oder auffällige Statement-Ohrringe, Accessoires wirken jetzt, als wären sie von der Enterprise heruntergebeamt. Harmonie folgt dem Prinzip von Geometrie. Die einzelnen Elemente wirken manchmal fast so, als seien sie eher zufällig zusammengewürfelt. In Wahrheit folgt jedoch alles einer höheren Ordnung, die erst sichtbar wird, wenn man das Gesamtbild betrachtet. Und so trägt Frau mit dem Collier von Alessi statt vieler Einzel-Rechtecke mit einem Mal die gesamte Milchstraße um den Hals.

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  • 1+2 Teller und Tischset von Iittala
  • 3 Kaffeetasse mit Unterteller von Vista Alegre
  • 4 Salz- und Pfefferstreuer von Riva
  • 5 Krug von Georg Jensen
  • 6 Besteck von Toast Living
  • 7 Schale von Alessi

Astronauten-Nahrung oder: Auf ein Dinner im All.
Schon Stanley Kubrick inszenierte seine futuristischen Weltraum-Fantasien mit einem ganz besonderen Anspruch an Ästhetik. Das findet jetzt auch seinen Niederschlag bei Tisch und macht das Dinner für uns gleich zum extraterrestrischen Genuss. Aktuelle Tableware präsentiert sich hochinnovativ und dabei trotzdem in jeder Hinsicht geschmackvoll. Während die Kaffeetassen von Vista Alegre mit Trichtern und Dreiecken spielen, zeigen die Salz- und Pfefferstreuer von Boutique Riva ab sofort Ecken und Kanten. Das Besteck fordert uns dagegen leichtgriffig beschwingt zum Essen auf. Das wiederum findet übrigens auf kleinen Mondlandschaften seinen Platz. Die transluzenten Teller von littala sorgen mit integriertem Bubble-Design dafür. Und selbst die Platzdeckchen erstrahlen so schön wie Sterne auf der Tafel.

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  • Space Suite im Hotel Kameha Grand Zurich

Unser Tip: Ein Trip zum Mond. Die Space Suite des Kameha Grand in Zurich
Wie ein Ausflug in eine ferne Welt fühlt sich die Nacht in der Space Suite des Kameha Zurich Hotels an. Ein Bett, das schwerelos scheint, ein Fußboden, der das Gefühl vermittelt, als wandle man auf dem Mond, und beim Dampfbad genießen wir den Blick ins All. Für das Design der luxuriösen Suite hat der Berliner Künstler Michael Najjar an alles gedacht. Das Interior ist entsprechend reduziert gehalten. Weiße Polstermöbel erinnern in ihrer schimmernden Lederbeschichtung an die Sitze eines Space Shuttles, für Licht sorgen Lampen im Turbinenlook. Beistelltische wirken wie Mondgestein, durch deren Spiegeloberfläche der Raum eine besondere Dreidimensionalität erhält. Hier gehen Funktion und Ästhetik Hand in Hand und schaffen eine Sphäre minimalistischen Clean Chics, der nicht nur für Space-Fans eine spannende Erfahrung sein dürfte.