Die neue Naturliebe.

Das grüne Gewissen ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Und vor allem die Erkenntnis, dass jeder Einzelne, egal ob jung oder alt, die Welt ein bisschen besser machen kann. Selbst wenn es erst einmal nur im Kleinen beginnt, mit einem bienenfreundlichen Balkon oder nachhaltigem Umgang mit Lebensmitteln.

Keiner muss heute auf dem Land leben, um die Natur wertzuschätzen. Was vor vielen Jahren aus einer wilden Community von Urban Gardenern entstand, ist inzwischen in das Bewusstsein vieler Menschen gelangt. Flachdächer dienen als Rooftop-Ackerflächen mit Schafzucht und Hühnerstall, und Nasch-Balkone gehören ebenso selbstverständlich zum urbanen Leben wie Restaurantchefs, die im Hinterhof ihr eigenes Gemüse anpflanzen. Es wird im Bio-Gemüsebeet gewühlt, bienenfreundliche Stauden sind Bestseller, und Insektenhotels gehören zur Grundausstattung von Balkon und Garten. Garten-Tools und Pflanz-Accessoires sind aus dem dunklen Garten-Schuppen in die Designer-Schmiede gewandert und es gibt viele spannende neue Produkte für den urbanen Natur-Lifestyle zu entdecken, die viel Leichtigkeit und Spaß bringen.

Belightful

Garten-Tools: Gärtnern ist so cool wie nie

Herzogin Meghan und Prinz Harry ließen noch kurz vor der Geburt ihres Sohnes Archie einen Biogarten in ihrem Cottage in Windsor anlegen, um die Pastinaken für den Babybrei selbst zu ernten, und liegen damit voll im Trend. Ob in Berlin, Prag oder London: Kleine Hütten und Wochenendgrundstücke boomen und werden nach allen Regeln der Kunst gepflegt und beackert. Wer kein eigenes Gemüsebeet hat, kann seinen Kräutergarten auf dem Fensterbrett inszenieren. Mit dekorativen Rankhilfen, kreativ gestalteten Blumentöpfen und Accessoires rund um die Pflanze.

1 Pflanzendeko von Räder
2 Vase von Räder
3 Blumentöpfe von Verti Copenhagen
4 Kräuterschere von Gefu
5 Gartenhandschuh von Duramitt
6 Porzellanstecker von Donkey Products
7 Pflanzentasche von Novoform

Nur nicht zu ernsthaft: Naturliebe darf Spaß machen – und schön sein!

Gartenschürzen, die als lässiges Sommerkleid durchgehen, Pflanztaschen mit ästhetischer Formsprache oder kleine Helfer wie der Blumentopf-Wasserspender in Form einer Gießkanne zeigen den Spaß, den Designer und Konsumenten an dem neuen Gartentrend haben. Nicht bitterernst, sondern ganz locker wird in der Erde gewühlt, so wie bei den „Stadtgärtnern“: Als Guerilla-Gärtner rollten sie Seedbombs in der WG-Küche, bis daraus ein Webshop mit tollen Tools für den Wildwuchs in der Stadt entstand, bei dem es besondere Produkte gibt, wie z.B. die Party-Girlande aus Tyvek die man mit Küchenkräutern bepflanzen kann.

1 Pflanzengirlande von Die Stadtgärtner
2 Schürze von Klippan Yllefabrik
3 Wasserspender für Blumentöpfe von Bitten Design
1 Pflanzengirlande von Die Stadtgärtner
2 Schürze von Klippan Yllefabrik
3 Wasserspender für Blumentöpfe von Bitten Design
Blooming Walls

Urban Wildlife: Willkommen Schmetterling, Vogel & Co.

Rettet die Bienen! Aus einer regionalen Unterschriftensammlung in Bayern ist inzwischen ein internationales EU-Volksbegehren geworden. Solange es industrielle Agrarwüsten mit riesigen Ackerflächen ohne Wildwuchs gibt, finden viele Insekten und Singvögel im städtischen Raum oftmals bessere Lebensumstände. Für Schmetterlinge und Bienen gibt es auf Balkonen und in Gärten oft eine größere Vielfalt an ungespritzten nektarreichen Blüten als auf dem Land. McDonalds hat jetzt „McHive“, das weltweit kleinste Restaurant für Bienen. Wer zusätzlich noch Schmetterlingsbrunnen, Vogel-Wasserstellen und Nistkästen bereitstellt, wird lebendige Natur erleben. Schmetterlinge sind übrigens nicht nur wunderschön zu beobachten, auch sie sorgen durch Bestäuben für eine gute Ernte von Tomate, Kirsche und Co., wenn sie wie die Bienen von Blüte zu Blüte fliegen.

Bienenstock "McHive" von McDonalds
1 Insekten-Niststelle von Raumgestalt
2 Glasfutterkugeln von Eva Solo
3 Vogelfutterstelle von House Doctor
4 Vogelbad von Blomus
Belightful
Aveva

Shrubs, Kimchi und Muttererde: Von Urgroßmutter kann man viel lernen

Pflanzen, ernten, kochen: Wie zu Urgroßmutters Zeiten wird selbst gezogenes Obst und Gemüse nicht nur frisch verwertet, sondern haltbar gemacht. Dazu werden nicht nur Chutneys und Marmeladen eingkocht, sondern auch das Fermentieren boomt. Ob man nun nach koreanischem Rezept Kimchi-Gemüse scharf einlegt, das klassische Sauerkraut ansetzt oder wie in England aus überreifem Obst einen Shrub-Sirup mit Essig und Zucker kocht: Diese Methoden gibt es schon seit Jahrhunderten. Am Ende dieses natürlichen Kreislaufs steht auch heute wieder der Komposthaufen, mit dem man fruchtbare Erde generieren kann. Und das inzwischen sogar ästhetisch auf hohem Niveau: im Fermentier-Eimer mit Red-Dot-Designpreis, in dem der Bio-Abfall stilvoll und ohne fauligen Geruch zersetzt wird. Das sind doch alles positive Nachrichten, oder?

1 Einmachglas von Weck
2 Einkochautomat von Rommelsbacher
3 Fermentiergläser von Lékué
4 Bio-Müllbox von Joseph Joseph
Skaza
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