Greenery-Primrose Yellow-Niagara Blue-Pantone-Header

Natural winners. Wir sind die neuen Farben.

Saftige Wiesenhügel, kristallblaues Wasser und das Gelb von Frühlingsprimeln. Farben, die der Natur zu einem frischen Teint verhelfen, stehen auch Wohnaccessoires, Geschirr und Küchenutensilien ausgezeichnet. Nach den Candy Colours im vergangenen Jahr geben jetzt kräftigere Farben den Ton an, die augenblicklich alle Sinne öffnen und Leichtigkeit ins Ohr flüstern. Unsere Beispiele aus der Trendpalette des Farbspezialisten Pantone machen so richtig Flirtlaune für den Sommer. Und einen Hoteltipp gibt’s gleich on top.

Grün, grüner, Greenery
Junges Grün – keine andere Farbe animiert mehr, tief einzuatmen und dadurch neue Kraft zu tanken. Grün macht in jeder Variation die Power der Vegetation deutlich, sicher ist die Farbe deshalb so sympathisch. Wofür die Natur draußen von allein sorgt, holen wir uns drinnen mit der Trendfarbe 2017: „Greenery“. Das vitale Grasgrün – eine Mischung aus kühlen Blau- mit leuchtenden Gelbtönen – ist Balsam für die Augen, und als Stimmungsaufheller zieht es in diesem Jahr in so gut wie alle Lebensbereiche ein, von der Mode, Beauty (Nagellackfarbe!) bis hin zum Interior. Schon ein kleiner Frische-Kick wie eine grüne Designerlampe über dem Esstisch lässt uns im Alltag lächeln. Ein natürliches „Go“ spricht „Greenery“ auch bei Schmuck und Handtaschen aus, was bei den neuesten Kollektionen namhafter Labels deutlich zu sehen ist. Es wäre zu einfach, allein den angesagten Urban-Jungle-Trend und den Green Lifestyle mit Matcha-Tee und Avocado für die neue Farb-Euphorie verantwortlich zu machen. Es geht tiefer: das Grün symbolisiert unser wachsendes Verlangen nach Verjüngung, neuem Leben, Wiedervereinigung mit der Natur und einem wieder engerem Miteinander. Von dieser Farbe gehen ausschließlich positive Impulse aus, etwas, was das Leben mit ihr noch reizvoller macht. Grün besitzt außerdem ein enormes Farbspektrum, und hellere und dunklere Nuancen lassen sich super mixen. Wer der Trendfarbe 2017 den eleganten Drive geben will, kombiniert sie mit dunklem Türkis oder Tiefschwarz.

Greenery-Farbe-Living-Interior-Gruen-Natur

  • 1  Korb von Hey-Sign
  • 2  Lampe von Koziol
  • 3  Pfeffermühle von Peugeot
  • 4  Deko-Vogel von Iittala
  • 5  Behälter von Holmegaard
  • 6  Raumduft von Villa Collection
  • 7  Dose von Bjørn Wiinblad
  • 8  Beistelltisch von Studio Domo
  • 9  Kette von Sweet Deluxe
  • 10  Cocktailglas von The DRH Collection
  • 11  Handtücher von Time & Style
  • 12  Mixer von Novis

Ein Tupfer Gelb geht immer
Es ist Rushhour in der Natur, das Leben pulsiert, und unter den Farben, die jetzt um die Wette leuchten, tut sich Gelb besonders fröhlich hervor. Die Trendfarbe „Primrose Yellow“ verkörpert jenes Phänomen wie keine andere. Das warme Gelb, inspiriert von Primeln auf einer Frühlingswiese, erweckt pure Lebensfreude und kann mit seiner Energie sogar einen verregneten Tag retten. Wie das? Man nehme einige schöne It-Pieces in der Farbe Gelb und verteile sie überall dort, wo ein bisschen „Feuer“ gebraucht wird. Wie wär’s mit einer Vase, die auch ohne Blumen leuchtet, oder einem „tierischen“ Schreibtisch-Organizer im Origami-Look? Und wer sagt, dass ein Kühlschrank immer weiß oder silberfarben sein muss? Gerade wenn die Küche eher basic ausfällt, kommt ein sonnengelber Kühlriese im Retro-Design wie Rock’n’Roll daher. Gelbtöne haben von Natur aus ein sehr offenes Gemüt, und wo sie vorkommen, wirkt alles gleich viel optimistischer. Keine Überdosis: je heller das Gelb, desto stärker die Signalwirkung, lautet hier die Faustregel. Aber mal ehrlich, was wäre modernes Interior ohne kapriziöse Solisten, die um ihr Licht wissen? Dezentes Understatement ist mit dieser charismatischen Farbe nicht zu machen, und dafür lieben wir sie. Ohne großen Aufwand können wir mit einigen gelben Farbtupfern das Zuhause zum Erblühen bringen. So weht ein Hauch von Sonnenwonne durch die Räume, und auch Wänden verpasst das Gelb ein erfrischendes Kolorit. Wer mit wem: wunderbar kann man mit dieser Akzentfarbe den Blick auf ein Deko-Ensemble lenken, etwa helles Holz im Trio mit Ocker und Grün. Toll wirkt sie auch mit den Kontrastfarben Blau oder Schwarz.

Primrose Yellow-Gelb-Warm-Accessoires-Dekoration-02

  • 1  Teller von Faïencerie Georges
  • 2  Seifenspender von Umbra
  • 3  Tasche von Keecie
  • 4  Lampe von Serax
  • 5  Deko-Kachel von StoryTiles
  • 6  Kühlschrank von Smeg
  • 7  Eisbecher von KitchenCraft
  • 8  Vase von Mani Ceramics
  • 9  Schreibtisch-Organizer von Vacavaliente
  • 10  Spardose von Kähler

Blau lässt uns nicht kalt
„Blau dominiert, regiert, lebt. Blau hat keine Dimension“, sagte einmal der für seine megablauen Werke bekannte Maler Yves Klein. Und er hat so recht damit. Blau bringt viel Weite, und das ganz unkompliziert. Blau ist in der Tat eine besondere Autorität unter den Farben, denn schon ein Hauch davon vermittelt der Seele Zuversicht und Gleichklang. Für das wachsende Bedürfnis nach Harmonie ist der Pantone-Farbton „Niagara Blue“ wie geschaffen – ein klassisches Denim-Blau, das fantastisch zum Trend der abgetönten Farbkonzepte passt. Wer erst einmal locker anfangen möchte, macht mit Geschirr easy „blau“ auf dem Sommerbalkon und kuschelt sich abends zur „blauen Stunde“ in ein weiches Plaid, um ja den Sternenhimmel nicht zu verpassen. Mit dieser Farbe fühlt man sich wie in den Musical-Film „La La Land“ eingetaucht, unbeschwert und frei. Bald will man im ganzen Haus noch mehr von diesem hellen Blau haben, denn die Farbe schenkt einfach eine ungezwungene Leichtigkeit und passt sich jedem Einrichtungsstil an. Es ist interessant, wie sich die Grundfarbe Blau nicht nur in der Natur immer wieder neu erfindet und nie die gute Laune verliert. Mit „Helfern“ im neuen Blau bleibt die Küche garantiert cool, und nicht weniger sind puristische Ohrringe mit wunderschön geschliffenen Topassteinen eine runde Sache. Wem Sommerweiß als Farbpartner zu soft ist, kombiniert das Pantone-Blau mit kräftigen, leuchtenden und dunklen Tönen.

Blau-Yves Klein-Niagara Blue-Dining-La La Land-03

  • 1  Lampe von Nude
  • 2  Ohrringe von Georg Jensen
  • 3  Teller von Villeroy & Boch
  • 4  Wasserkrug von Bloomingville
  • 5  Schüssel-Schaber von Joseph Joseph
  • 6  Korb von A Simple Mess
  • 7  Ravioliformer von Berghoff
  • 8  Plaid von Skagerak Denmark
  • 9  Tablett von Anne Black
  • 10  Seifenspender und Dose von Södahl

Hoteltipp: „Fritz im Pyjama“ in Hamburg
Blau, Grün und eine Prise Gelb – alles schön und gut. Kann das auch als Trio funktionieren, ohne dass sich die einzelnen Farben „beißen“? Das süße Boutique-Hotel „Fritz im Pyjama“ im Hamburger Schanzenviertel macht stylisch vor, wohin die Reise geht, wenn Trendfarben gemeinsam unter einem Dach logieren. Jedes der 17 Zimmer im Jugendstilhaus ist komplett anders eingerichtet, nichts ist von der Stange. Und jedes Zimmer hat eine andere Message, die sich im eklektischen Einrichtungsstil und in der Atmosphäre widerspiegelt. Gemusterte Tapeten in Blau und Gelb-Schwarz treffen auf Designklassiker und maßgeschneiderte Möbel, überall und detailverliebt finden grüne und himmelblaue Accessoires ein lauschiges Plätzchen. Da kommt eine frische Gemütlichkeit auf, die man sonst nur aus den eigenen vier Wänden kennt. Däumchen hoch für dieses junge Stiljuwel.

Fritz im Pyjama-Blau-Boutique-Hotel-Hamburg-04

Gruen-Jugendstilhaus-Zimmer-Tapeten-Designklassiker

www.fritz-im-pyjama.de

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