„Suite“ Afterwork – Hotspot Hotelbar.

Frankfurt am Main wird bekanntlich auch Mainhattan genannt. Und das nicht nur wegen der Skyline. Denn das multikulturelle Flair, das die Mainmetropole prägt, trägt ebenfalls zum Image einer weltoffenen und kosmopolitischen Stadt bei. Zu Messezeiten etwa, wie auch demnächst während der Ambiente, herrscht in Frankfurt internationaler Hochbetrieb. Tagsüber in den Messehallen, abends in den Bars der Hotels. Wo man „after work“ bzw. „after fair“ besonders gute Drinks genießen und spannende Menschen treffen kann, verraten wir hier.

In Frankfurt kommt die Welt zusammen: am Flughafen, am Hauptbahnhof, in der City und natürlich auf der Messe. Auch die kommende Ambiente wird wieder ein internationales Get-together. Und wenn die Messehallen abends schließen, dann sind es nur wenige Schritte in einige der besten Hotelbars Frankfurts.

Fangen wir im Maritim Hotel an, das quasi Tür an Tür mit dem Messegelände liegt und Treffpunkt für Menschen aus aller Herren Länder ist. Wer glaubt, die Bar in dem vor allem von Business-Gästen frequentierten Haus sei eine der üblichen Hotelbars für den schnellen Drink vor dem Schlafengehen, der irrt: Die „Life Style Bar“ mit ihrer einzigartigen runden Theke, den gemütlichen Sitznischen und dem angenehm dämmrigen Licht ist ein Hotspot, zu dem es auch die Frankfurter immer wieder zieht. Denn das vielfach international ausgezeichnete Team um Barchef Tony Arena wartet nicht bloß mit sensationellen Cocktail-Kreationen, perfekt gezapftem Bier und leckerer Bar-Food auf, sondern vor allem mit jeder Menge guter Laune. Da kann es schon mal passieren, dass aus dem After-Work-Drink eine durchtanzte Nacht wird. Dafür sorgen natürlich auch die wechselnden Live-Acts: Im Februar, also auch während der Ambiente, heizt Sänger und Entertainment-Genie Jerry Canizales den Bargästen ein. Und sicher wird auch Gastgeber Tony wieder ein paar Bierdeckel in die Luft werfen, spontane Tanzeinlagen zum Besten geben und natürlich seine begehrten Cappuccino-Shots spendieren.hotelbar_01Nur wenige Schritte weiter, vis-à-vis der Messe im Grand Hotel Hessischer Hof, beweist eine weitere Frankfurter Barlegende, was Gastfreundschaft mit Stil und Charme bedeutet: Andrés Amador. Der gebürtige Spanier mit dem ansteckenden Lächeln, der stets maßgefertigte Anzüge und handgenähte Budapester trägt, heißt Gäste – darunter auch viel hochkarätige internationale Prominenz – seit 1976 in „Jimmy’s Bar“ willkommen. Ein kurzes Klingeln an der ins Souterrain führenden hölzernen Tür, und der Patron öffnet die Pforte zu einer kleinen Zeitreise: Schwere lederne Clubsessel, elegante Holzvertäfelungen, kostbares Kunsthandwerk, warmes Licht und der Duft nach edlen Zigarren und süßem Parfüm erwecken den Eindruck, man sei in einer der legendären Bars aus den 40er und 50er Jahren. Man lauscht den Klängen des Pianisten, den vielen verschiedenen Sprachen der internationalen Gäste und dem Klang des Eises in den kostbaren Kristallgläsern, lehnt sich in die bequemen Polster oder an die zeitlos schöne Bar und genießt einen der exzellenten Cocktails, einen perfekt temperierten Champagner oder eine der Raritäten des passionierten Whiskey-Connaisseurs Andrés Amador. Selbst unter seinen Bar-Kollegen genießt der Gastgeber der altehrwürdigen Location den Ruf des „Grandseigneur der Barkultur“. Kein Wunder, dass einige Gäste aus immer wieder hier einkehren – ins „Jimmy’s“, einem Juwel unter den Barpretiosen.

Vom „Jimmy’s“ ins „Harry’s“, einem weiteren Treffpunkt für Freunde klassischer Barkultur, beheimatet im Lindner Main Plaza am Sachsenhäuser Deutschherrnufer. Ein Besuch in „Harry’s New York Bar“ ist wie eine Reise, zurück in die Ära von Tweed, Gamaschen und Hosenträgern. Eine Zeit, in der man einen guten Dry Martini noch zu schätzen wusste, und niemand auf die Idee gekommen wäre, Wodka mit einem Energydrink zu mixen. Dennoch sind Barchef Emmanuel Saridakis und sein aufmerksames Team auch für solche Wünsche offen, denn Service wird hier ebenso großgeschrieben wie das stilechte Servieren der Cocktail-Evergreens und kostbaren Spirituosen. Auch der Humidor lässt kaum Wünsche offen, ebenso wenig wie die perfekte Untermalung der gediegenen Atmosphäre durch Live-Musik (Dienstag bis Samstag). Im Februar kann man übrigens die Kreationen von Legende Harry McElhone aus der Original „Harry’s Bar“ in Paris und seinen Nachfolgern probieren. Zum Beispiel den „Le Rose“ aus Cherry Brandy, Himbeergeist und Noilly Prat.

Anders als in anderen Ländern ist es in Deutschland recht unüblich, dass auch Einheimische in Hotelbars einkehren. Doch ebenso wie für die eingangs empfohlenen Bars gilt auch für die des Design-Hotels „Roomers“ das Prädikat: Place to be! Hier wird gefeiert, geflirtet, mondän getrunken und gegessen und vor allem eins: erstklassiger Service genossen. Allein für den burlesquen Charme des Interieurs, das selbst tagsüber in angenehme nächtliche Dunkelheit getaucht ist, lohnt sich ein Besuch: goldschimmernde Wände, einladende Separees mit eleganten Lüstern, die schwarz lackierte Bar im Zentrum, auf deren Theke sich die Kräuter, Früchte und das Eis für die exzellenten Drinks dramatisch abheben. Hier kann man den erstklassigen Bartendern auch einfach nur sagen, wie man sich gerade fühlt, und schon kreieren sie das passende Getränk aus edlen Spirituosen und hauseigenen Sirups und Säften. Kein Wunder, dass die „Roomers Bar“ auch immer wieder als „Verführerin“ unter den Theken des Frankfurter Nachtlebens gilt.

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Zu guter Letzt eine Bar, in der Gästen die Stadt quasi zu Füßen gelegt wird: Willkommen in der „22nd Lounge & Bar“! Sie ist im 22. Stockwerk des Eurotheum-Hochhauses beheimatet – inmitten des Bankenviertels, hoch über der Alten Oper. Hier bekommt man zu seinem Champagner, Cocktail oder Longdrink in einem der mondänen schwarzen Clubsessel nicht nur hochkarätigen Service und jazzige Liveklänge geboten, sondern auch den wohl spektakulärsten Blick. Man taucht quasi ein in die Skyline und begreift beim Anblick der sich anmutig in den Frankfurter Nachthimmel reckenden Wolkenkratzer, warum Frankfurt am Main auch als Mainhattan bezeichnet wird.

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