Geschmackvolles Genuss-Gadget – Becher to go für Kaffee & Co.

Dem modernen Genießer geht es beim Kaffee längst nicht mehr nur um den schnellen Kick am Morgen: Fairer Handel, Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit sind Faktoren, die dem Coffee-Connaisseur ebenso wichtig sind wie der Geschmack. Und das auch beim Coffee to go. Die perfekte Antwort darauf bieten Trinkbecher für den täglichen Gebrauch. Wie bunt die Vielfalt für jeden Anspruch, Geschmack und Look ist, haben wir auf der Ambiente entdeckt.

Mit Schaum, Charme und Methode
Mit dem Siegeszug von Coffee-to-go-Ketten erlebte auch der Kaffee in den vergangenen zwanzig Jahren ein fulminantes Revival. Man kennt sich aus mit Arabica und Robusta, entscheidet sich bewusst für bestimmte Bohnen und Mischungen, setzt auf Vollautomat oder Siebträger. Selbst der Filterkaffee, noch vor kurzem angestaubtes Relikt aus Großmutters Zeiten, findet wieder vermehrt Anhänger. Doch geht das überhaupt? Kultivierter Kaffee-Genuss und Trinken im Stehen, Gehen, beim Autofahren? Heute schon! Denn selbst wenn in der Ära der kompromisslosen Flexibilität und digitalen Erreichbarkeit rund um die Uhr nicht immer die Zeit für eine Pause im Café bleibt, möchte niemand auf einen schaumigen Latte Macchiato, einen feurigen Espresso oder einen cremigen Cappuccino verzichten. Auch nicht unterwegs. So avancierte der Kaffeebecher zum Mitnehmen von Amsterdam bis New York neben Notebook-Tasche, Tablet und Smartphone zu dem (!) Accessoire des modernen Städters.

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Nachhaltiges Accessoire
Der neue Kaffee-Kult ist im Grunde sowohl eine Rückbesinnung auf ein Naturprodukt als auch auf gesellschaftliche Traditionen. So war es nur eine Frage der Zeit, bis auch der Coffee-to-go-Trend nachhaltige Formen annehme. Weg vom Pappbecher zum Wegwerfen, hin zum hochwertigen Behältnis, in dem sich das kostbare Schwarz über Stunden aromatisch aufbewahren und umweltverträglich transportieren lässt – ganz gleich ob abgefüllt im Stammcafé oder zu Hause, egal ob klein, stark, schwarz oder milchig, „decaf“, laktosefrei, mit Sojamilch oder aromatisiert. Der Kaffeebecher to go aus hochwertigen Materialien wie Glas, Porzellan oder Kunststoffen, die die frisch aufgebrühte Stärkung optimal heiß oder kalt halten, ist mehr als nur ein praktischer Begleiter, wie wir auf der Ambiente erfahren haben. Er ist längst zum Lifestyle-Gadget geworden, wie der personalisierte Timer oder Kugelschreiber. Dabei sind den persönlichen Vorlieben kaum Grenzen gesetzt. Man kann die stylishen Mugs mit Lieblingsfarben oder -mustern versehen, sie schlicht halten oder ausdrucksstark, sogar Personalisierungen sind möglich. Wie beim Kaffee selbst gilt: Geschmackssache!

Must-have Mugs
Allein in „Der Teufel trägt Prada“ verbringt die Protagonistin einen Großteil des Films damit, Coffee to go zu besorgen. Und generell sind in kaum einer Hollywood-Produktion die Coffee Mugs, Kaffeebecher zum Mitnehmen, mehr wegzudenken. Aber: Der Film spiegelt die Realität wider! Und so ist man auch auf Zelluloid mittlerweile zur nachhaltigen Lösung übergegangen. Helden aus Serien und Blockbustern verlassen das Haus mit der portablen „Tasse“, stellen sie in die dafür vorgesehene Halterung im Auto und beginnen ihren Tag. Kaum eine Sitcom ohne Mug. Das Befüllen des Bechers für unterwegs am Morgen hat sich als feste Szeneneinstellung etabliert. Und wie bei jedem Trend gibt es auch bei den Trinkbehältern Vorlieben: mit Strohhalm, Trinkschlitz oder –wie bei der heimischen Tasse – aus Steingut oder Porzellan, Plastik oder Alu: für jeden Anspruch und Geschmack gibt es den richtigen Wegbegleiter. Neben der Geschmacksfrage den Kaffee betreffend, gibt es natürlich auch Vorlieben, was den Look der To-go-Gadgets betrifft: Von sportlich leicht aus modernem recyceltem Kunststoff bis zum edlem Glas ist für jeden was dabei. Ob im Rucksack des Kreativen oder in der Designer-Tasche der Jet-Set-Lady: Auf der Ambiente wurden Coffee-to-go-Lösungen für jeden Lifestyle präsentiert.

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Kult trifft Kultur
Den Coffee-to-go-Trend mit Stil und Sinn für nachhaltigen Genuss bestätigt auch Ulrike Neiss, Leiterin des Trainings-Centers bei Lavazza Deutschland in Frankfurt. Dort werden neben Barista-Schulungen für Gastronomen auch Kurse für private Kaffeeliebhaber gegeben, die neben einer fundierten Einführung in Anbau, Produkt und Verarbeitung auch Kniffe und Tricks in Sachen Zubereitung vom Aufbrühen bis zur Präsentation erlernen können. „Kaffee ist mehr als nur ein schwarzes Getränk zum Fitmachen“, erklärt die erfahrene Barista. „Er ist ein Genussmittel, um zur Ruhe zu kommen. Für die Zeit, bevor der Arbeitstag startet, für die Pause, für den Moment des Innehaltens. Und er ist natürlich ein Naturprodukt. Deshalb vergleiche ich Kaffee auch gerne mit Wein. Bei beidem sind die Vorlieben sehr unterschiedlich, die Qualität steht für den Kenner jedoch im Vordergrund.“ Ulrike Neiss als echtem Kaffee-Profi gefällt der Trend zum wieder befüllbaren Becher aus Materialien, die Temperatur und Aroma lange bewahren können. Vor allem Porzellan hat es ihr angetan. „Schließlich schmeckt auch der Espresso aus der guten Porzellan-Tasse einfach am besten.“

Mehrwert statt Wegwerf
Auf der Ambiente hätte die Barista ihre helle Freude gehabt, denn dort wurden Trinkbecher für Kaffee, aber auch Tee und andere heiße oder kalte Getränke präsentiert, die genau den Ansprüchen an Aroma- und Temperatur-Bewahrung entsprechen, auf die der echte Kaffeeliebhaber wert legt. „Ich finde es aber auch wichtig, dass Ressourcenschonung und Umweltbewusstsein eine Rolle bei diesem Trend spielen“, sagt sie. „Schließlich ist dies auch unsere Botschaft sowie die anderer Qualitätshersteller von Kaffee. Respekt vor dem Produkt, vor der traditionellen Ernte und Verarbeitung spiegelt sich auch darin wider, wie er konsumiert wird.“ Auch hier greift der Vergleich mit dem Wein: „Für ein edles Gewächs, einen guten Jahrgang wählt man schließlich auch ein angemessenes Glas.“ Nicht zuletzt repräsentiert Ulrike Neiss als Lavazza-Barista auch die Kaffee-Tradition des nächsten Partnerlandes der Ambiente: Italien. „Der ‚caffè’, so schnell er auch im Stehen eingenommen wird, ist für die Italiener ein Kulturgut wie der Wein, die Pasta, das Olivenöl. Umso willkommener ist uns da natürlich der Trend hin zum respektvollen und nachhaltigen Genuss.“

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To go or not to go
Von einer Kaffee-Expertin wie Ulrike Neiss wollten wir natürlich noch wissen, was beim Kaffee an sich Trend ist. Die klassische Filtermethode bestätigt sie uns sofort. Aber auch den Trend hin zu Tees, die ebenso gut in den Warmhaltebechern funktionieren. So gibt es auch Behälter, die einen extra Tee-Filter enthalten. „Ein weiterer Trend ist das ‚Cold Brew‘-Verfahren“, verrät sie. Für den kalt gefilterten Kaffee benötigt man einen Liter Wasser und 200 Gramm grob gemahlenen Kaffee. Diese Mischung sollte man, abgedeckt mit Klarsichtfolie, über Nacht ziehen lassen und am nächsten Tag durch ein Sieb oder einen Filter gießen. Nun hat man ein Kaffeekonzentrat, das mit circa 140 ml heißem Wasser aufgegossen werden kann. „Das Ergebnis: ein Getränk, das sich allein auf den Kaffee konzentriert. Ohne Bitterstoffe.“

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